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Mikronährstoffe für Höchstleistungen von Herz und Gefäßen! Körpereigene Substanzen sind der Schlüssel zur Gesundheit! Für einen erfolgreichen Einsatz dieses Therapiekonzeptes sind drei Grundsätze zu berücksichtigen: 1. Die Dosierung der Vitamine, der Mineralstoffe, der Antioxidantien und der Spurenelemente muss ausreichend hoch sein und darf nicht – wie bei der Nahrungsaufnahme – dem Zufall oder Gefühl überlassen bleiben. 2. Die Anwendung muss regelmäßig und langfristig erfolgen. 3. Die Kombination der Vital-Wirkstoffe muss komplex und präzise auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sein. |
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WIEN, 22. Oktober 2008 - Trotz ausgezeichneter wissenschaftlicher Datenlage werden die Kosten für ein lebensrettendes Arzneimittel hierzulande nicht von den Krankenkassen übernommen. Der Österreichische Herzverband kämpft seit vier Jahren vergeblich gegen diese Situation an.Während in Deutschland, Großbritannien, Italien und Norwegen das Medikament aus hochkonzentriertem Fischöl bei gegebener Indikation längst auf Kosten der Krankenkassen erhältlich ist, müssen österreichische Patienten weiterhin ihre privaten Geldbörsen belasten. „Doch nicht jeder kann sich die monatlichen Behandlungskosten von 48 Euro leisten“, zeigte sich Helmut Schulter, Geschäftsführer des Österreichischen Herzverbandes, bei einer Pressekonferenz in Wien, besorgt. „Wer arm ist, muss früher sterben“, brachte er die Problematik auf den Punkt. >> Lesen SIe mehr (PDF) >> Pressefrühstück - Omega-3-Fettsäuren schützen vor Herzinsuffizienz und plötzlichem Herztod (ZIP) |
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Der erste Herzschrittmacher wurde am 8. Oktober 1958 in Stockholm implantiert. Es war ein technisch sehr einfaches Gerät, das nur aus zwei Transistoren, einer Quecksilberbatterie und einer Spule bestand. Die Bauelemente wurden mit Epoxydharz in einer Schuhcrèmedose vergossen. Die zwei Elektroden, über die das Herz stimuliert wurde, waren fest mit dem Schrittmacher verbunden.
In Österreich wurde 1964 erstmals ein Schrittmacher implantiert. Die Elektronik der Geräte war störanfällig, die verwendeten Batterien hatten eine kurze Lebensdauer und die Funktionsdauer betrug oft nur einige Monate, maximal eineinhalb Jahre. Die neue Technik, Elektroden über die Venen in das Herz einzuführen, wodurch eine Öffnung des Brustkorbes überflüssig wurde, brachte in den späten 60er und frühen 70er Jahren für die PatientInnen mehr Sicherheit. Die Entwicklung von Lithiumbatterien – sie werden auch heute noch verwendet – erlaubte die Größe der Schrittmacher zu verringern und deren Lebensdauer zu verlängern. Vor allem aber die Möglichkeit, Schrittmacher von außen zu programmieren, also zum Beispiel Energieabgabe, Herzfrequenz und vieles mehr individuell an den Bedarf der PatientInnen anzupassen, machte sie zu einer sicheren Therapie in der täglichen Praxis. Die Erfolgsgeschichte der Schrittmachertherapie in den 50 Jahren seit der Erstimplantation lässt sich an folgendem Beispiel anschaulich demonstrieren: Die Größe der Geräte heute entspricht etwa 1/5 der 1958 eingesetzten Geräte. |
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Ein Patient mit koronarer Herzkrankheit (Engstellen an den Herzkranzgefäßen) sollte Nitro als Kapsel oder Spray stets bei sich haben.- Nitro führt auch zur Linderung von Gefäßkrämpfen in anderen Organen, hilft bei Muskelverspannungen sowie Magen-Darm-Gallen- und Nierenkoliken durch die Erschlaffung der glatten Muskulatur.
- Selbstständig können 1-2 Spraystöße Nitro im Abstand von 2-5 Minuten in den Mundraum, am besten unter die Zunge, gegeben werden. Es wirkt nach 3 bis 5 Minuten. Üblicherweise tritt die Wirkung von Nitro innerhalb von 30 Sekunden ein und dauert ungefähr für 15–30 Minuten an, wobei individuelle Abweichungen auftreten können. Bei fehlender Besserung der Angina pectoris sollte rasch ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
- Es gibt keine Be-schränkungen, wie viele Pumpstöße maximal pro Tag benutzt werden dürfen. Wenn Sie jedoch Nitro häufiger als gewohnt benötigen oder bereits bei niedriger Belastung als sonst an Brustschmerz leiden und aus diesem Grund den Pumpspray oft verwenden, dann sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Nitro ruft keine Schädigungen hervor und es kann kein Suchtverhalten auftreten, jedoch kann bei sehr häufigem Gebrauch ein abruptes Absetzten die Anfallsbereitschaft erhöhen. In diesem Fällen soll daher die Dosis schrittweise vermindert werden.
- Wenn möglich, sollte vor Nitro der Blutdruck gemessen werden, unter 100/60mmHg darf Nitro nur bei ärztlicher Anordnung angewendet werden.
- Nitro verursacht bei einigen Personen Kopfschmerzen, ebenso ein Hitzegefühl und gelegentlich Gesichtsröte.
- Bei erstmaliger Einnahme ist ein stärkerer Blutdruckabfall möglich, daher Anwendung im Sitzen.
- Achten Sie auf das Ablaufdatum ihres Nitropräparates. Nitro hat eine Haltbarkeit von 36 Monaten. Diese Haltbarkeitsdauer ist auch nach dem Öffnen der Flasche gegeben.
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Raoul Mazhar Es gibt nur wenige Substanzgruppen, die sowohl eine etablierte Vergangenheit als auch eine viel versprechende Zukunft besitzen. Die Nitrate gehören unzweifelhaft dazu. Im kardiovaskulären Bereich ist Nitroglyzerin ein Allrounder mit vielfältigen positiven Einflüssen. Neben der Therapie bei akuter Angina pectoris sehen Kardiologen neue Einsatzmöglichkeiten bei der Prophylaxe einer KHK. Als im September 1864 im Stockholmer Wohnviertel Heleneborg das Wohnhaus der Familie Nobel explodierte, schwor der Bruder eines Opfers, der spätere Millionär Alfred Bernhard Nobel, das hochexplosive Nitroglyzerin zum Wohle der Menschheit zu bändigen und patentierte Jahre später tatsächlich das Dynamit. Dass Nitroglyzerin auch in der Medizin als Glyceroltrinitrat Karriere machen würde, hat selbst Alfred Nobel nicht ahnen können. Als er als alternder Mann das Nitroglyzerin gegen sein Herzleiden einnehmen musste, bezeichnete er diesen Umstand als „Ironie des Schicksals“. Etwa ein Jahrhundert später wurde den Wissenschaftlern Robert F. Furchgott, Ferid Murad und Louis Ignarro der von Alfred Nobel gespendet Preis für die Forschung um Stickstoffmonoxid (NO) als Signalmolekül im menschlichen Gefäßsystem überreicht. Für (kardio-) vaskuläre Erkrankungen ist eine endotheliale Dysfunktion charakteristisch – daher kommt es zu einer verminderten Bildung bzw. vermehrtem Abbau von NO. Nitroglyzerin erleichtert die Freisetzung von NO aus schadhaftem Endothel und bildet daher in diesen Fällen einen kausalen Therapieansatz. Selbst heute noch werden Nitrate zur Vorbeugung oder zur Behandlung des akuten Angina pectoris-Anfalls eingesetzt. Trotzdem ist es erstaunlich, dass sich diese Therapie angesichts der Flut an neuen Pharmaka in den meisten medizinischen Disziplinen bis heute als Standardbehandlung erfolgreich behaupten konnte. Damit ist das Nitroglyzerin eines der ältesten noch immer verwendeten Arzneimittel bei kardiovaskulären Erkrankungen. |
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